Die Seite als
Blutkreislauf.
Systole ist die Demo-Website einer fiktiven kardiologischen Praxis in Frankfurt am Main. Die Seite ist rot, die Schrift weiß; vor dem Namen schlägt ein Herz aus Glas, durch das man das Blut in den Kammern sieht. Seine Aorta und Hohlvene verlassen das Cover und laufen als Arterie und Vene über die ganze Seite weiter, und mit jedem Schlag läuft eine Pulswelle die Arterie hinab.
Demo, kein Kunde
Systole ist keine echte Praxis und hat keine Patientinnen und Patienten, deshalb veröffentlichen wir keine Ergebniszahlen. Wie bei unseren anderen Demos trägt jede Seite den Hinweis „Demo-Website von FIB Consulting · fiktive Praxis“, Suchmaschinen indexieren sie nicht, und das Impressum nennt den tatsächlichen Betreiber, FIB Consulting. Die Adresse, Beispielallee 3 in Frankfurt, ist fiktiv, und die Telefonnummer ist eine Filmrufnummer aus dem Bereich, den die Bundesnetzagentur für Medienproduktionen reserviert, und deshalb an niemanden vergeben. Der Name kommt von der Systole, der Phase des Herzschlags, in der sich die Kammern zusammenziehen und das Blut in die Arterien pumpen.
Rot, Weiß und ein Herz aus Glas
Die Vorgabe war eine rote Seite, weiße Schrift, ein schlagendes Herz aus Glas und Flächen aus „Liquid Glass“. Das Cover funktioniert deshalb wie das von Fimbria: der Name über die ganze Breite und davor ein Objekt statt eines Fotos, hier ein Herz aus Glas, das 60-mal in der Minute schlägt und die Buchstaben dahinter bricht, unser eigenes Modell, im Browser berechnet. Durch das Glas sieht man das Blut in Vorhöfen und Kammern, in der linken Herzhälfte rot, in der rechten blau, und wie sich die Kammern mit jedem Schlag zusammenziehen. Die Aorta und die Hohlvene verlassen das Cover nach unten und laufen als Glasgefäße über die ganze Seite weiter: eine Arterie am rechten Rand hinunter, eine Vene am linken Rand hinauf, über den Abschnitten der Startseite und mehrerer Unterseiten ein Kapillarnetz, und mit jedem Schlag läuft eine Pulswelle die Arterie hinab. Ein EKG-Streifen und die Druckkurve einer Arterie zwischen 120 und 80 mmHg laufen im Takt des Herzens. Panels, Terminzeiten und Nebenschaltflächen sind durchscheinendes Glas auf dem Rot, die Hauptschaltflächen sind weiß. Der Text ist in Instrument Sans gesetzt, die Überschriften auf 87,5 % der Breite verschmälert, die Angaben in IBM Plex Mono, beide unter der SIL Open Font License und von unserem eigenen Server ausgeliefert. Keine Serifenschrift und keine Kursive in Überschriften.


Das Herz in 3D
Auf der 3D-Seite hat das Modell drei Ansichten. Aufbau: Beschriftungen mit den lateinischen Namen, von der Aorta bis zum Ventriculus sinister; wer den Zeiger über das Modell bewegt, sieht den Namen des Teils darunter. Blutweg: Blutkörperchen wandern durch beide Kreisläufe, blau aus den Hohlvenen durch das rechte Herz in die Lungenschlagader, rot aus den Lungenvenen durch das linke Herz in die Aorta; die Aortenklappe öffnet sich mit jedem Schlag, und ein runder Ausschnitt zeigt sie von oben. Erkrankungen: sechs Erkrankungen, die das Modell verändern; bei Herzinfarkt und Vorhofflimmern verändert sich auch der EKG-Streifen darunter. Herzinfarkt: Eine Plaque reißt ein, ein Gerinnsel verschließt den vorderen Ast der linken Herzkranzarterie, die Vorderwand wird grau, im EKG hebt sich die ST-Strecke. Koronare Herzkrankheit: Plaques verengen die Herzkranzarterien, als Einschnürungen zu sehen. Vorhofflimmern: Die Vorhöfe flimmern, die Kammern schlagen unregelmäßig, die P-Wellen fehlen. Aortenklappenstenose: Die verkalkte Klappe öffnet sich nur noch einen Spalt, die Wand der linken Kammer wird dicker. Herzschwäche: eine erweiterte, schlaff schlagende linke Kammer. Bluthochdruck: Die Wand der linken Kammer verdickt sich. Jede Erkrankung hat ihre Quellen, und die Seite sagt klar, dass das Modell schematisch ist und erklärt, statt zu diagnostizieren; bei Verdacht auf Herzinfarkt verweist sie sofort auf die 112.
Fakten mit Quellen
Jede Seite mit medizinischen Angaben nennt am Ende ihre Quellen, darunter die aktuellen ESC-Leitlinien zu Vorhofflimmern und Blutdruck (2024), Herzklappenerkrankungen (ESC/EACTS 2025) und Herzschwäche (2026). Die Blutdruckwerte sind nach der ESC-Leitlinie 2024 eingeteilt, für die Messung in der Praxis: unter 120/70 mmHg nicht erhöht, 120–139/70–89 „erhöht“ (seit 2024 eine eigene Gruppe), ab 140/90 Bluthochdruck; zu Hause liegt die Grenze bei 135/85 im Mittel von sieben Tagen, morgens und abends gemessen. Jede Untersuchung steht mit Dauer und praktischen Hinweisen auf der Seite, vom Herzultraschall (10 bis 20 Minuten, ohne Strahlung) bis zum Langzeit-EKG (die meisten Rekorder sind nicht wasserdicht, man duscht also vorher). Die Notfallseite stellt die 112 voran, nennt die Alarmzeichen der Deutschen Herzstiftung, sagt klar, dass sie kein Test ist und keinen Anruf ersetzt, und zeigt die drei Schritte der Wiederbelebung nach dem Deutschen Rat für Wiederbelebung: Prüfen, Rufen, Drücken, 100- bis 120-mal pro Minute, 5 bis 6 Zentimeter tief. Kosten: gesetzlich Versicherte mit der Versichertenkarte, privat Versicherte nach der GOÄ, Kosten in Textform vor Selbstzahlerleistungen (§ 630c BGB) und keine Check-up-Pakete ohne Anlass. Keine Superlative, keine Erfolgsversprechen und kein Symptom-Checker.
Buchung, die mit einem Ticket endet
Patientinnen und Patienten wählen das Anliegen, vom Ersttermin (45 Minuten) bis zum Anlegen eines Langzeit-Rekorders, dann Tag und Uhrzeit, und hinterlassen nur Kontaktdaten; das Formular bittet ausdrücklich, keine Beschwerden, Befunde oder Medikamente anzugeben. Die Bestätigung ist ein holografisches Ticket, weiß mit einem rosa-violetten Schimmer auf der roten Seite, dessen Abschnitt sich als Kalendereintrag mit neutralem Titel abreißen lässt. In der Demo wird nichts gesendet.
Derselbe Standard wie bei den Live-Websites
Systole hat dieselbe Grundlage wie unsere anderen Websites: eine Abwesenheitsmeldung im Ton des Aushangs an der Praxistür (hier wegen Fortbildung, mit 112 und 116 117 für die Tage, an denen die Praxis geschlossen ist), Sprechzeiten mit Live-Status und Formulare ohne Gesundheitsdaten. Ohne leistungsfähigen Grafikchip zeigt das Cover ein Standbild des Herzens und die 3D-Seite ein Standbild je Ansicht; die Gefäße und die EKG-Streifen brauchen keinen und laufen in jedem Browser. Ist im System reduzierte Bewegung eingestellt, stehen Herz, Gefäße und Streifen still. Die Website setzt keine Cookies und misst keine Besuche, und die automatische Barrierefreiheitsprüfung (axe) findet auf den Seiten keine Fehler.
Ausprobieren: Systole · 3D-Modell · Blutdruck · Buchung mit Ticket.
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